Haus B

Haus B ist ein Raum von und für queere Menschen, um Sichtbarkeit, Vernetzung, Austausch und Gemeinschaft zu schaffen. Wir bieten systemische Beratung und Workshops mit intersektionaler und queerfeministischer Ausrichtung an zur Stärkung von Menschen, die queeren Lebenskonzepte und Beziehungsformen leben, die sich nicht monogam und nicht amatonormativ verstehen. Haus B bietet zudem Raum für Kunst- und Kulturangebote sowie Wissenstransfer von queeren Menschen und Netzwerken zur Entwicklung einer Wissenswerkstatt und zur Stärkung des Zusammenkommens und der Eigeninitiative aus der Community.

In der Zusammenarbeit ist uns besonders wichtig, dass alle Menschen, die in dem Projekt mitarbeiten, sich selbst als queer bezeichnen. So können sich alle beteiligten Menschen auf unserer Webseite vorstellen, um Sichtbarkeit und Wertschätzung für alle Mitwirkenden zu schaffen.

Was machen wir gerade?

Derzeit werden Räume und Finanzierungsmöglichkeiten akquiriert und daher die Angebote von Beratung und Workshops dezentral umgesetzt. Im Januar 2026 wird unsere Webseite und Instagram veröffentlicht. Gründung erfolgt im ersten Halbjahr 2026.

Warum Haus B?

Unser Name setzt sich aus zwei Begriffen zusammen:

Haus steht für uns für einen geschützten Raum. Für marginalisierte und queere Menschen hat dieser Raum eine besondere Bedeutung, da Sicherheit nicht immer und überall gegeben ist. In einem privilegierten und normativen Verständnis steht das Haus für viele Menschen als Familiensymbol. Wenn die Herkunftsfamilie jedoch kein sicherer oder sogar gewaltvoller Ort ist, zeigt sich die Stärke, eigene Systeme zu schaffen – durch Wahlfamilie, Bezugspersonen und Community. Genau diese Idee von Schutz, Vielfalt und Zusammenhalt haben wir mit unserem Projekt aufgegriffen.

Dementsprechend steht das Haus für uns auch für Stärkung und Empowerment. Es ist nicht nur ein einzelner Raum oder eine „2-Zimmer-Wohnung“, sondern ein ganzes Haus mit vielen Räumen und Möglichkeiten in stetiger Entwicklung. Durch unterschiedliche Formate wie Workshops, Beratung und Veranstaltungen entstehen Räume der Reflexion, des Lernens und des Zusammenkommens. Diese Räume können genutzt werden (z. B. für Stammtische) und verändern sich – je nachdem, wer was anbietet und nutzt – und können größer oder kleiner werden. Was können sie noch?

steht für die Lösung oder den Weg B. Für viele marginalisierte und queere Menschen gibt es in ihrem Leben nicht die Option A, den einfachen Weg oder „Normalität“. Sei es in der Frage von Identität, Kinderwunsch, trans* sein, Beziehungskonzept.... Dadurch müssen Sie „andere Wege gehen“, um die Ecke denken, neue Systeme schaffen, raus aus gesellschaftlichen Normen und ihre individuellen Weg B finden. 

Das B steht für uns auch für Beziehung, Beratung, Begegnung, Beste Freund*innenschaften und vieles mehr.